Körper- und Lautsprache

Grundsätzliches

Um seine Kaninchen besser zu verstehen, sollte man ein wenig von der Sprache der Kaninchen, die nur wenige Lautäußerungen kennt, verstehen können. Dadurch fällt es uns nicht nur leichter Krankheiten oder Unwohlsein zu erkennen, sondern auch die Mensch-Tier-Beziehung zu festigen.

Körpersprache

Aufstampfen und Trommeln mit den Hinterläufen Angstäußerung, Drohgebärde und Warnzeichen
Sich mit angelegten Ohren fest auf den Boden drücken Angst, Tarnhaltung
Aufstellen und Männchenmachen Verbesserung des Überblicks
Sich wälzen Kaninchen fühlt sich ausgesprochen wohl
Entspanntes Hocken, Ohren anlegen Ruhestellung - Kaninchen sollte nicht gestört werden
Seitenlage mit weggestreckten Beinen Schlafstellung - Natürlich das Tier dabei auch nicht stören
Reiben mit den Kinn an Gegenständen Markierung des Reviers mit der Kinnunterseite
Leichtes Anstupsen mit der Schnauze Begrüßungszeichen, Aufforderung zum Streicheln
Angespannte Körperhaltung, Kopf vorgereckt, Ohren nach vorne gerichtet Aufmerksamkeit, Neugier, Vorsicht
Sich ducken bei Begegnung Unterwürfigkeit
Moses plant den Ausbruch

Lautsprache

Leise mahlende Geräusche mit dem Kiefer Ausdruck des Wohlbehagens
Gellender, hoher Schrei Todesfurcht, plötzlicher großer Schmerz
Starkes Zähneknirschen Zeichen von Schmerz
Fauchen Aggression
Murksen Schimpflaute